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Unser Leben besteht aus vielen Systemen. Familiensystem, Arbeitssystem, Regierungen, Organisationen, Spitalsystem ... die Liste ist endlos. Zwischen den Mitgliedern eines Systems entstehen Dynamiken.

Unsere (Lebens-) Konzepte, Prägungen, und Ungelöstes aus unserer Vergangenheit tragen wir stets mit uns herum. Prallen verschiedene Lebensansichten aufeinander, kommt es zum Konflikt. 

In systemischen Aufstellungen machen wir diese Konflikte sichtbar und spüren ihnen auf den Grund. Nachhaltige und tiefgehende Konfliktlösung kann nur durch das Lösen der Ursache eines jeden in sich selbst geschehen. Verändert sich etwas in einem Mitglied, verändert sich auch die Dynamik im System. Dadurch werden die Beteiligten aufgefordert, auch in sich Veränderung zuzulassen. Ob eine Person dies tun will oder nicht, liegt immer in seiner Verantwortung und Entscheidung.

Für mich ist der Kern der Systemischen Arbeit immer die Arbeit am Individuum. Unsere inneren Systeme (verschiedene Anteile in uns, die mehr oder weniger zusammenspannen) sind ein wesentlicher Anteil unserer Psyche.

In der Kindheit verinnerlichen wir wichtige Personen und Erlebnisse. Wir übernehmen Glaubensätze und entwickeln unsere eigenen, es entstehen Verhaltensmuster und Prägungen. Was uns damals geholfen hat, mit Situationen zurecht zu kommen, raubt uns heute oft die Freiheit, unser tiefstes Wesen zu spüren, auszudrücken und zu leben. 

Ein Teil der Systemischen Arbeit ist das Familienstellen. Hier schauen wir explizit auf unsere Herkunft.

Bei meinen Aufstellungen können, müssen aber nicht zwingend Familienmitglieder aufstellt werden.

Weil unsere Prägungen jedoch durch die Dynamiken in der Kindheit entstanden sind, und wir letztendlich dieses Skript so lange in unser jetziges Leben projizieren bis es zur Heilung gekommen ist, weist der Weg oft automatisch zur eigenen frühen Geschichte hin.

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